SALZBURG MUSEUM
MOZARTPLATZ 1
5010 SALZBURG

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baustelle@salzburgmuseum.at


Wie das Bauprojekt organisiert ist und umgesetzt wird:

 Baustelleneinrichtung, Verkehr, Auswirkungen im Umfeld    
   


• Welche Baumaßnahmen stehen in den nächsten Monaten in der Neuen Residenz bevor?

Das Gesamtvorhaben umfasst insgesamt drei Teilprojekte: Erstens wird der Amtsbereich des Landes Salzburg und der Bereich der Universität generalsaniert. Das ist in vielen Bereichen dringend notwendig. Zweitens werden Bereiche der Liegenschaft im Erdgeschoß (wie der Bereich der   Amtsdruckerei) um den zweiten Innenhof künftig vom Salzburg Museum genutzt werden und hierfür entsprechend adaptiert. Drittens wird der bislang als Parkplatz verwendete zweite Innenhof Ort einer neuen, unterirdischen Kunsthalle, die die Österreichische Galerie Belvedere als „Belvedere Salzburg“ bespielen wird. Als besonderes Highlight des Gesamtprojektes wird dabei der Hof begrünt und steht der Bevölkerung als ein neuer öffentlicher Raum mit hoher Aufenthaltsqualität zur Verfügung. 


• Über welchen Zeitraum erstrecken sich die Bauarbeiten in der Neuen Residenz?

Die Bauarbeiten beginnen am 01.09.2023 und enden planmäßig im Dezember 2026. 
Dabei werden mehrere Teilprojekte umgesetzt. 

- bis Ende September 2023: Baufeldfreimachung
- ab Oktober 2023: Abbruch der alten Post-Schalterhalle (ehemaliges Panorama Museum) im zweiten Innenhof, Baugrube & archäologischer Grabungsdienst im zweiten Innenhof sowie Spezialtiefbau 
- ab 29. Oktober 2023: Vorübergehende Schließung des Salzburg Museum Neue Residenz 
- Mitte 2024: Baubeginn Neubau „Belvedere Salzburg“ (Erdgeschoss und unterirdisch) sowie Start Generalsanierung des Bestandbaus 
- 1. Quartal 2026: Abschluss Generalsanierung
- Ende 2026: Übergabe des Neubaus an den Bauherrn
- Frühling 2027: Wiedereröffnung Salzburg Museum Neue Residenz und Eröffnung Belvedere Salzburg 

Außer an Wochenenden und Feiertagen sind keine Baupausen geplant. 


• Wie verläuft der Baustellenverkehr für Anlieferungen und Abtransporte? 

Die Zufahrt erfolgt im Regelfall über Michaeli-Tor – Mozartplatz – Residenzplatz und durch den Torbogen am Residenzplatz 9, ebenso die Abfahrten. Nur in Ausnahmefällen fahren beteiligte Firmen über die Kaigasse – Mozartplatz – Residenzplatz zur Baustelle an. Als Wendeplatz für LKWs ist der an den Residenzplatz anschließende Bereich des Kapitelplatzes (Höhe Kapitelplatz 1) und als Alternative ein Bereich am Residenzplatz vorgesehen. Auf Bodenbeläge und im Untergrund befindliche Bauwerke wird Rücksicht genommen.  


• Bleibt das Postamt am Residenzplatz bestehen und haben das Heimatwerk sowie das MUS Café geöffnet? 

Ja - und auch während der Bauphase gibt es ein eigenes bauliches Provisorium (Container) im Post-Hof mit allen Dienstleistungen und Serviceangeboten der Post. Nach der Generalsanierung und dem Umbau der Räumlichkeiten der Post wird diese wieder zurück übersiedeln. Das Salzburger Heimatwerk sowie das MUS Café Museum Salzburg bleiben während der gesamten Baudauer geöffnet. 


• Wird es durch die Baustelle Einschränkungen oder Schließzeiten für die Geschäfte und Lokale in der unmittelbaren Nachbarschaft der Neuen Residenz geben? 

Abgestimmt mit den Bauarbeiten in der Neuen Residenz werden auch der Mozart- und der Waagplatz durch die Stadt Salzburg neu gestaltet und im Vorfeld Leitungsumlegungen am Mozartplatz durchgeführt. Somit wird es in den kommenden Monaten mehrere große Baustellen nebeneinander geben. Dennoch wird alles unternommen, die Angebote aufrechtzuerhalten und bestmöglich auf Erfordernisse zu reagieren. 


• Gibt es während der Bauphase rund um die Residenz Sperren oder Einschränkungen für den Individual- oder Lieferverkehr? 

Der genehmigte Anrainer- und Lieferverkehr muss während der gesamten Bauphase sichergestellt sein.


• Wo wird die Baustelleneinrichtung platziert? 

Die Baustelleneinrichtung erfolgt auf zwei Arealen: 
Auf dem Residenzplatz vor dem Gebäude Residenzplatz 9 (ehemaliges Panorama Museum und Postamt), in drei Teilflächen mit insgesamt rund 400 m2. Hier befindet sich auch die Zu- und Abfahrt zur Baustelle. 
An der Kaigasse 2 auf dem Areal, wo üblicherweise der Gastgarten von Zwettler und Oyster – Bar eingerichtet ist, insgesamt rund 170 m2. Für die Überlassung der Fläche erhalten beide Ersatzflächen zur Verfügung gestellt.
Die Baustellenbereiche werden mit einem Bauzaun umgeben, an dem Informationen zum Projekt angebracht werden. Für die Geschäfte und Betriebe der unmittelbaren Nachbarschaft gibt es nach Abstimmung mit der Projektleitung und der dafür zuständigen Stelle der Stadt die Möglichkeit, Transparente in eigener Sache anzubringen. 
Die eigentliche Baustelle wird von außen praktisch nicht sichtbar sein, weil alle Arbeiten im Gebäudeinneren sowie in bzw. unter den beiden Innenhöfen stattfinden. Die Baucontainer werden im ersten Innenhof errichtet. 


• Wird ein Kran aufgestellt? 

Derzeit ist ein fix aufgestellter Kran nicht erforderlich. Für jene Fälle, in denen schwere Lasten aus- oder eingehoben werden müssen, verwendet die Baufirma einen mobilen Autokran, der nach den Hebearbeiten wieder abfährt. Grundsätzlich gibt es im genehmigten Baustelleneinrichtungsplan dafür vorgesehene Flächen, die nach Erfordernis von den ausführenden Firmen dafür genutzt werden können.

 

• Was passiert mit dem Aushub der Tiefbauarbeiten im zweiten Innenhof? 

Die Grabungsarbeiten finden von Anfang Oktober bis voraussichtlich Mitte 2024 statt. Sämtliches Aushubmaterial wird von den Fachleuten für Archäologie gesiebt und ausgewertet, bevor es per LKW abtransportiert werden kann. Mit den archäologischen Untersuchungen ist ein entsprechender Zeitaufwand verbunden. Daraus ergibt sich auch, dass der Abtransport des Materials auf wenige tägliche LKW-Fahrten beschränkt bleibt. 


• Können die traditionellen Altstadt-Veranstaltungen wie Rupertikirtag, Christkindlmarkt, Kaiviertelfest, Open-Air-Konzerte, Sportveranstaltungen u.ä. auch während der Bauphase stattfinden? 

Das gesamte Bauprojekt berücksichtigt beim Zeitplan und bei der Baustelleneinrichtung die Durchführbarkeit dieser Veranstaltungen.


• Besteht ein Zusammenhang zwischen den Bauarbeiten in der Neuen Residenz und der Neugestaltung von Mozartplatz und Waagplatz? 

Zeitlich, planerisch und organisatorisch werden die eigenständigen Projekte sehr eng aufeinander abgestimmt. Für das Projekt Neue Residenz ist das Land Salzburg als Eigentümer sowie das Salzburg Museum als Nutzer und Betreiber der Museumsflächen zuständig. Die Neugestaltung von Mozartplatz und Waagplatz ist ein Projekt der Stadt Salzburg. 

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